Das Wetter empfindet man hier wie überall: mal so, mal so... Doch gleichgültig welche Wetterlage hier herrscht:

 

für MountainbikerInnen gestaltet es sich auf der Wohlfühl-Skala zwischen den Segmenten von „bärig“ bis traumhaft. Traumhaftes Wetter bescheren uns meistens die Oktoberwochen, wenn sich die Wälder bunt verfärben. Doch Vorsicht: auf den Waldstrecken verdeckt das abgefallene bunte Laub die Wegeoberfläche, was besonders bergab Konzentration und hohe Vorsicht fordert.

 

In den Wintermonaten sind die Strecken meist trocken. Gelegentlich sind noch Schneereste zu überwinden. Ist Schnee gefallen, sollten die Ausfahrten auf die Albhochfläche verlegt werden. Denn mit guter Winterausrüstung lassen sich dort Geschicklichkeit im trockenen wie auch im feuchten Schnee profihaft trainieren.

 

Im Frühjahr durch den Wald und zwischen frischgrünen Matten zu radeln ist ein Erlebnis besonderer Art! Die Albaufstiege lassen sich zu dieser Jahreszeit mit weniger Schweisstropfen bewältigen als einige Wochen danach.

 

In den Sommermonaten, wenn die Bäume im Vollbesitz ihres Blattwerkes sind, ist das Biken durch die schattigen Wälder trotz der jahreszeitlich bedingten Wärme ein erholsames Erlebnis. Das empfindet man nicht weniger erholsam, wenn es denn mal regnen sollte.

 

Übrigens: Bad Urach und seine nähere Umgebung sind dafür bekannt, selten Nebel zu haben.

 

Eines sollten die MountainbikerInnen, die Bad Urach und seine Umgebung als sportliches Betätigungsfeld ausgesucht haben, wissen: die klimatischen Verhältnisse sind zwischen den Tallagen und der angrenzenden Albhochfläche sehr verschieden. Wie verschieden, hängt von der Empfindlichkeit ab, die „gefühlten“ Temperaturen unterschiedlich wahrzunehmen. In den Wintermonaten sind naturgegeben die Temperaturen in den Hochlagen (700 bis ca. 880 m ) wesentlich niederer als in der Tallage (ca. 400 bis 500 m) und an den Talhängen.