Ronda Grande
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In unserer „Ronda Grande“ umfahren wir Bad Urach im Uhrzeigersinn in einer 360°-Runde. Dabei werden 4 Täler durchquert, sodass entsprechend 4 Albaufstiege bewältigt werden müssen. Während wir für die Aufstiege in der Regel breite Forstwege gewählt haben, erfolgen die Talfahrten zumeist auf technisch anspruchsvollen Trails.
Strecke:
Maisental Bad Urach - Ziegelsteige - Rutschenfelsen - Hohe Warte - Dettinger Höllenlöcher - Dettingen Erdschlipf - Dettigen Industriegebiet - Kappishäusern - Jusi - Hörnle - Schillingskreuz - Segelflugplatz Hülben - Burrenhof - Grabenstetten - Bad Urach Fuchsberg - Langer Grund - Pfähler-Eberstetten - Hengen - Wittlingen - Seeburger Tal - Rietheim - Eisenrüttel -Upfingen - Eppenzillfels - Pfaffensteigle - Maisental Bad Urach
Länge: 63 km
Höhenmeter: 1840 m
Max. Höhe: 830 m (Höhenprofil hier)
Max. Steigung 28%
Fahrzeit: ca. 6 h
Bildimpressionen entlang der Tour rechts
(zum Vergrößern auf das entsprechende Bild klicken!)
Tourencharakter
Kondition: *****
Fahrtechnik: ****
Landschaft: ****
Ausgangspunkt unserer Tour ist der Wasserfallparkplatz im Maisental (450 m). Unser erster Albaufstieg führt über die Ziegelsteige, ein guter ausgebauter Forstweg mit nur mäßiger Steigung. Schnell gelangen wir zum Rutschenfelsen (740 m). Seinen Namen erhielt diese steil abfallende Felsformation im 17. Jahrhundert, als von hier über eine lange Holzrutsche die gefällten Baumstämme von der Albhochfläche ins Tal rutschten und über die Erms weiter transportiert wurden.
Unser nächstes Ziel ist die „Hohe Warte“ (820 m ü. NN), ein 23 m hoher Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins. An Wochenenden im Sommer ist dieser Turm geöffnet. Den Besucher erwartet oben der Blick über den einzigartigen Albtrauf und mit etwas Glück sogar bis zu den Schweizer Alpen. Weiter geht es über das Längental zu den Dettinger Höllenlöchern. Ein anspruchsvoller Trail bringt uns schließlich zum Erdschlipf und zum Calverbühl, dem Wahrzeichen Dettingens.
Nachdem wir das kleine Industriegebiet von Dettingen durchquert haben, führt uns ein gut fahrbarer Feldweg durch schöne Streuobstwiesen nach Kappishäusern. Hier beginnt der steile und im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubende Anstieg zum Jusi (672 m). Oben angekommen werden wir mit einem phantastischen Blick ins Ermstal und über den Schönbuch belohnt. Der sich anschließende Gratweg führt übers Hörnle zum Schillingskreuz (625 m). Nach einer anfänglichen Schiebepassage wird der schmale Pfad mehr und mehr fahrbar, wobei immer wieder kurze steile Rampen und Gefälle zu bewältigen sind. Erneut erklimmen wir die Albhochfläche, diesmal auf einem schmalen aber leicht zu bewältigenden Pfad zum Hülbener Segelfluggelände (720 m).
Über breite Radwege, teils asphaltiert, erreichen wir bereits nach kurzer Zeit Grabenstetten. Wir wenden uns am Ortseingang rechts ab in Richtung Fuchsberg und erreichen auf einem schmalen Trail das Pfählertal. Der Pfad ist technisch anspruchsvoll aber für den Geübten gut fahrbar. Unweit des Uracher Campingplatzes (480 m) überqueren wir die L211 von Urach nach Grabenstetten und kurbeln erneut hoch auf die Albfläche. Der Weg führt uns hierbei durch den Langen Grund zunächst zur Grillstelle Pfähler-Eberstetten (660 m) und schließlich über Feldwirtschaftswege nach Hengen (770 m) und Wittlingen.
Mühelos erreichen wir auf einem gut ausgebauten Forstweg wieder das Ermstal zwischen Seeburg und Bad Urach (ca. 570 m). Nur wenige Meter müssen wir auf der viel befahrenen B465 zurücklegen, bis wir wieder in den Wald eintauchen können. Entlang eines malerischen Bergbaches, der uns entgegen plätschert, erreichen wir zum letzten Mal die Albhochfläche bei Rietheim an ihrem höchsten Punkt, dem Eisenrüttel (820 m) zwischen dem Kleinen und Großen Föhrenberg. Wie an vielen anderen Stellen auf der Schwäbischen Alb ist der Eisenrüttel der Überrest eines erloschenen Vulkans. Schon der Name weist auf ein interessantes Phänomen hin, das sich hier beobachten lässt: der hohe Eisengehalt im vulkanischen Gestein überlagert das natürliche Magnetfeld der Erde. Deshalb funktioniert ein Kompass an dieser Stelle nicht richtig.
Große Steigungen liegen jetzt nicht mehr vor uns. Wir kreuzen eine Kreisstraße, durchqueren Upfingen, um anschließend zum Parkplatz am Eppenzillfelsen zu gelangen. Aber statt denselben Weg ins Maisental, dem Startpunkt unserer Tour, wie im Hinweg zu nehmen, fahren wir einen technischen Leckerbissen, das Pfaffensteigle, das uns zur Kreuzhütte und schließlich ins Maisental führt. Zwei Ausflugslokale laden uns hier zu einer Nachbesprechung der grandiosen Tour ein.
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