Das Glastal
Albcross

Idee, Text und Bilder: Angelika Dürnay

>>> die Tour als PDF-Datei


Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirgszug und erstreckt sich vom Nördlinger Ries nach Südwesten. Der nordwestliche Steilabfall, der Albtrauf, trennt die Albhochfläche vom Albvorland. Im Südosten wird die Schwäbische Alb durch die Donau und das Hegau eingegrenzt. Bad Urach ist durch seine Lage am Albtrauf ein idealer Ausgangsort für einen Albcross.


Unsere Tour führt uns von Bad Urach ins Donautal nach Zwiefalten. Wir erleben die Schönheit der Alb auf vorzugsweise befestigten Feld- und Wanderwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen Die Albhochfläche bietet durch die vielen Trockentäler, die in der erdgeschichtlichen Vergangenheit durch die Auswaschungen des Karstsgesteins entstanden sind ideale Voraussetzungen. Es ist eine Ganztagestour und sie verlangt durch ihre Streckenlänge eine gute Ausdauer. Wir genießen die stille Einsamkeit der Albhochfläche in vollen Zügen. Highlight der Tour ist das Glastal mit seinen bizarren Felsformationen entlang des Baches mit der Wimsener Höhle, die einzige, mit Kahn befahrbare Höhle Deutschlands.

 

Es gibt zwei Varianten der Streckenführung. Bei Variante 1 geht der Rückweg über die Alb, empfehlenswert am Wochenende, die Variante 2 führt über das Lautertal, das aber am Wochenende sehr überlaufen sein kann. Das Lautertal gehört zu den schönsten Tälern der Schwäbischen Alb. Meanderförmig schlängelt sich das Flüsschen an mehreren Burgen vorbei. Wir genießen schöne Aussichten auf Wachholderheiden und Felszinnen.

Strecke
Maisental - Ziegelsteige - Upfingen - Lonsingen - Lonsingertal - Offenhausen - Sternberg  - Ödenwaldstetten Richtung Oberstetten - Oberstettertal - Tiefental - Glastal - Wimsenerhöhle - Zwiefalten zurück über Glastal - Hayinger Brücke.


Variante 1: über die Alb Guckental, Münzdorf, Ehestettertal, Ehestetten, Ödenwaldstetten, Eglingen, Dapfen, Marbach, Münsigen, Trailfingen, Trailfinger Schlucht, Grüne Weg, Bad Urach Marktplatz

 

Länge: 101 km
Höhenmeter: 1385 (Höhenprofil hier)
Max. Steigung: 13%
Fahrzeit: ca. 7:30 h


Variante 2: durchs Lautertal, Hayingen, Anhausen, Indelhausen, Gundelfingen, Bichishausen, Hundersingen, Buttenhausen, Münsingen, weiter wie Variante 1

Länge: 102 km
Höhenmeter: 1150
Max. Steigung: 13%
Fahrzeit: ca. 7:30 h

 

Gesamttour

Karte zum Streckenverlauf (zum Vergrößern einfach klicken!) Quelle: Google

Lonsinger Tal
Sternberg
Tiefental
Glastal
Lautertal
Wimsener Höhle
Zwiefalten

Bildimpressionen entlang der Tour rechts

(zum Vergrößern auf das entsprechende Bild klicken!)

 

Tourencharakter:
Kondition: *****
Fahrtechnik: **
Landschaft: ****

Unsere Tour startet im Maisental (440 m) und führt uns mit moderater Steigung über die Ziegelsteige auf die Schwäbische Alb (740).  Über meist autofreie Teersträßchen gelangen wir über Upfingen und Lonsingen ins idyllische Lonsinger Tal. Der weitere Weg führt uns über Offenhausen zum Sternberg (818 m) über eine schöne Wacholderheide, von der man eine wundervolle Aussicht auf die Alb hat.

 

Vom Sternberg aus geht es zum Teil über schmale Plan-, Feld- und Waldwege an Ödenwaldstetten vorbei zum Einstieg ins Oberstettertal, das ins romantische Tiefental übergeht. Wahrscheinlich werden wir bis zur Hayinger Brücke kaum einer Menschenseele begegnen. Bei der Hayingerbrücke beginnt der Höhepunkt unserer Tour.

 

Entlang des Glasbaches säumen sich bizarre und wildromantische Felsformationen, ein herrlich zu fahrender Waldweg führt uns zur Wimsener Höhle. Es empfiehlt sich an diesem idyllischen Ort eine Pause einzulegen. Entlang des Bachlaufs fahren wir weiter nach Zwiefalten (540 m) mit seinem bekannten, von weitem sichtbaren Münster. Die Alb ist überquert. Der Rückweg erfolgt, weil es so schön ist, nochmal durch das Glastal bis zur Hayinger Brücke.


Variante 1:
Über das Guckental steigen wir in sanfter Steigung Richtung Münzdorf und stoßen auf das wunderschöne Ehestettertal. Von Ehestetten (722 m) aus halten wir uns Richtung Ödenwaldstetten und kommen über Eglingen (743 m) nach Dapfen (661 m). Der Weg führt uns durch typische Alblandschaften. Am Wegesrand mischen sich Wachholderheiden mit Wälder und Wiesen. Wir fahren entlang der Lauter bis Marbach (640 m), dem berühmten Landesgestüt. An weitläufigen Pferdekoppeln geht es weiter nach Münsingen (707 m).

 

Wer sich fahrtechnisch noch verausgaben möchte, könnte hier noch den neu eröffneten Bikepark aufsuchen. Über Trailfingen (726 m) gleiten wir durch die Trailfingerschlucht (vgl. Tour „Auf alten Militärpfaden über die Alb“) hinunter nach Seeburg. Der Grüne Weg führt uns nach Bad Urach, wo am Marktplatz unsere Tour endet.

Variante 2
An der Hayinger Brücke fahren wir Richtung Hayingen (661 m). Von dort genießen wir die Abfahrt nach Anhausen (580 m), wo wir in das Lautertal kommen. Die Variante übers Lautertal ist so gut ausgeschilderet, dass wir kein GPS benötigen. Sie führt uns über idyllische Lauterdörfchen nach Buttenhausen (620 m).

 

An heißen Sommertagen lädt uns die Lauter zum Baden ein. Von Buttenhausen aus gibt es noch einen Anstieg zu erklimmen, bevor wir nach Münsingen abfahren und auf die Variante 1 treffen.

 

>>> die Tour als PDF-Datei

 

GPS-Daten zum Download:

Albcross.txt

Albcross.g7t

Albcross.gdb

Albcross.gpx

Albcross.kml

Albcross.trk

 

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